Hamburg meine Perle

Man war das kalt in Hamburg beim Hamburg Wasser World Triathlon. Eine Woche vorher beim Ironman Frankfurt waren es noch 38 Grad und nur 7 Tage später in Hamburg ging das Thermometer runter auf 16 Grad.

Dank dem Team Erdinger Alkoholfrei durfte ich auf der Olympischen Distanz starten. Da es unser erstes Urlaubswochenende getroffen ist war es perfekt um den weiteren Urlaub danach an der Flensburger Förde zu verbringen. Am Tag vor dem Wettkampf habe ich den Bike Check dazu genutzt, um ein Sightseeing auf 2 Rädern zu unternehmen. Es ging durch die Hafen City, Speicherstadt an der Elbphilharmonie vorbei zu den Landungsbrücken und natürlich wieder zurück zum Hotel.

Am Wettkampftag war original Hamburger Schietwetter. Es war Kalt, regnerisch und selbstverständlich durfte eine steife Brise nicht fehlen. Also optimales Rennwetter wenn man es ungemütlich mag 😉 So ging es die 4 Kilometer vom Hotel mit dem Fahrrad in Richtung Alster zur Wechselzone.

Schwimmen in der Alster

Das Schwimmen in der Alster war nicht so sehr verlockend, zum einen wegen der Wassertemperatur von 17,8 Grad und zum anderen sah die braune Brühe nicht wirklich sehr einladend aus. Immerhin war das Wasser wärmer als die Luft. Der Schwimmstart war ein Wasserstart als „Massenstart mit geschätzt ca. 100 Athleten, wodurch es leicht war, der obligatorischen Massenschlägerei aus dem Weg zu gehen. Die erste Hälfte ließ sich sehr gut schwimmen und hat sich auch recht schnell angefühlt. Auf dem Weg zurück kamen leider Wellen auf, was das orientieren erschwert hat und die Geschwindigkeit etwas zurück ging.

Nach 1.500 Meter schwimmen stand eine Zeit von 35:51 Minuten auf der Uhr. Aufgrund der Bedingungen bin ich mit der Zeit zufrieden. Jetzt ging es in die längste Wechselzone der Welt. ich wußte das sie lang ist aber soooooo lange hätte ich mir nicht träumen lassen. Der Weg zum Rad hatte gefühlt die Länge einer Sprintdistanz gehabt.

Mit dem Rad über die Reeperbahn

Der Wechsel vom schwimmen auf das Rad lief abgesehen von der langen Laufstrecke mit und ohne Rad problemlos. Die Radstrecke war Sightseeing pur, es ging vorbei an der Elphi, den Landungsbrücken und natürlich über die Reeperbahn wo Sonntag Nachmittags noch nicht soviel los war. Auf der Radstrecke war dafür relativ viel los aufgrund der vielen Teilnehmer, was es ein wenig problematisch gemacht Regel konform zu fahren. man ist zum Teil in größeren Gruppen gefahren, die kurzen Anstiege haben das ganze nicht wirklich entzerrt. Von Anfang an habe ich einen guten Rhythmus gefunden und konnte super in die Pedalen treten. Auch der Gegenwind hat mich wenig gestört, da habe ich etwas rausgenommen um bei Rückenwind mehr Gas geben zu können. Die Radstrecke bestand aus 3 Runden à 13 Kilometer die ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,8 km/h bewältigen konnte.

Laufen an der Alster

Auch der zweite Wechsel vom Rad zum Laufen war einwandfrei. Nur hatte ich durch die niedrige Außentemperatur etwas kalte Füße, was es nicht einfacher gemacht hat in die Laufschuhe zu kommen. Das Laufen lief zu meiner Überraschung vom ersten Schritt an flüssig und rund, was wohl auch daran gelegen hat, das es heute mit der Ernährung gut funktioniert hat. Die Laufstrecke war schön flach abgesehen von Mini Anstiegen an den Brücken. Für mich war es ein ganz neues Gefühl jede Menge Läufer zu überholen, wo es doch sonst meist eher umgedreht ist. Ich schätze das mir dabei geholfen hat das ich etwas mehr Salz in meine Trinkflaschen gegeben habe und so der Mineralverlust besser ausgeglichen werden konnte. Nach 2:55:16 Stunden ging aus auf dem blauen Teppich zum Zieleinlauf was ein einmaliges Erlebnis war. Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden weil der Wettkampf bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gut gelaufen ist, obwohl das eigentlich so gar nicht mein Wetter war. Ich möchte mich bei dem Team Erdinger Alkoholfrei bedanken für den Startplatz bei diesem sehr geilen Event und meinem lieben Schatz für die Unterstützung an der Strecke

Autor: aktivuralubaufhawaii

Fußball Torwarttrainer , Triathlet, Blogger

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